Gründung und Anfänge des FC Steißlingen e.V.
Die
Jahre 2003 bis 2005 - Aufstieg in die Bezirksliga
Wahrscheinlich
wurde schon um 1908 ein Fußballverein gegründet. Als sicher gilt aber, dass
schon vor 1907
in Steißlingen der neuen Sportart gehuldigt wurde. Bilder vor dem Ersten
Weltkrieg gibt es, auf denen Steißlinger Mannschaften
abgebildet sind. So war in der früheren Friseurstube des Ernst Maurer eine
Mannschaft zu sehen,
auf der er und sein Bruder Karl als Spieler und als Schiedsrichter sichtbar
sind.
Zwei Berichte aus dieser Zeit sind auch für den heutigen Leser noch interessant:
"Freie Stimme" Radolfzell
Steißlingen, 10. April (Sport). Der hiesige "Deutschlandbund"
beabsichtigt
am nächsten
Sonntag bei günstiger Witterung mit seiner Fußballmannschaft
ein
Wettspiel mit dem Fußballklub Worblingen auszutragen.
Der Spielplatz,
welchen Herr
Baron von Stotzingen zur Verfügung gestellt hat, ist
sehr schön
hergerichtet; es dürften dem hiesigen Publikum ein interessantes Spiel vor-
geführt
werden. Das Schiedsrichteramt vertritt Herr Friseur Maurer von hier.
Anfang punkt
3 Uhr.
Protokoll des Schriftführers Julius Streit
..."Die erste und zweite Fußballmannschaft wurde am 28. September 1913 von
Herrn
Benzinger (einer der ersten Hobbyfotografen in Steißlingen) aufgenommen.
Das Bild
soll im Clublokal "Adler" Nebenzimmer seinen Platz finden. – Am
5. Oktober
wurde ein Wettspiel gegen Böhringen ausgetragen, das
die Steißlinger
Fußballmannschaft mit 3:1 gewann. Das Spiel musste wegen eines Zwistes unter-
brochen werden..."
Nach dem Ersten Weltkrieg kam es bestimmt zur Wiedergründung eines Fußballclubs. Leider waren in jener Zeit die Vereinsphasen von politischen Gruppierungen bestimmt. Der Turnverein war völkisch und liberal, der Fußballclub "sozialistisch". Vorstand war der Maurermeister Johann Kraus, der auch eine Kraftsportabteilung gründete.
Ein weiterer Zeitungsbericht:
Stockacher Tagblatt – Nellenburger Bote Nr. 41 vom 19.02.1920
Steißlingen, 17. Febr. Gestern abend
hielt der hiesige Fußballclub im
schön
geschmückten Saale zur alten Post eine Fastnachtsfeier mit
Tanzbelustigung ab, welche gut besucht war und einen schönen
Verlauf
nahm. Im Namen des Vorstandes hieß Schriftführer Alfons Öxle
die
Anwesenden herzlich willkommen, worauf einige lustige Theater-
stücke und
Couplets vorgetragen wurden, welche großen Beifall fanden.
Zum Schlusse
winkte noch ein Tänzchen. Hipp, hipp, hurra!
Später
gründete Kaplan Reiter in Steißlingen als sogenanntes Gegengewicht im Jahre
1929 einen neuen
Fußballclub mit dem Namen DJK. Einige Mitglieder der damaligen Zeit: Heinrich
Maier, Friedrich Maier,
Walter und Adolf Bücheler, Stefan Fritz. Alfons Öxle, Johann Klotz, Josef Kuppel, Alfons Biedermann,
um nur einige zu nennen, gehörten zum erstgenannten Verein. Die damaligen
Möglichkeiten und
Transportmittel die den Spielern zur Verfügung standen waren sehr bescheiden.
Meist per Fuß oder
Fahrrad, selten mit der Eisenbahn musste an des Spielpartners Ort angereist
werden.
Auch die
Geschichte der Sportplätze ist interessant. Der erste Sportplatz war die alte
Gemeindekiesgrube
"auf dem Seebühl", in der Nähe der heutigen
Seeblickhalle. Dann wurde auf einer Wiese im Seeried
(Spinnerwiese) gekickt. Im Schalmenried war
Sportplatz Nr. Drei, und als vierte Station, vor dem jetzigen
Sportareal "Mindlestal", ist auch noch der
"alte Postacker" im Brühl an der heutigen Friedhofstraße aufgeführt.
Der
zweite Abschnitt im sportlichen Leben des Fußballs in der Gemeinde Steißlingen
war getragen von ein
paar Idealisten, die dann im Jahre 1933 auch noch ihren geliebten Sport durch
Auflösung des Vereins
"an den Nagel hängen" mussten.
Steißlingen
war eine Turnerhochburg, zu der sich dann der Handballsport als gute Ergänzung
anbot. Im
Dritten Reich und auch die ersten vier Jahre nach Kriegsschluss war Fußball nur
ein "Traum" der alten
Freunde dieses Sports. Im Jahre 1949 waren es dann Franz Deschner,
Ernst Dawid, Franz Dorer, Ernst
Deschner, Helmut Dragunski,
Emit Haut, Hans Gruber, Anton Fuchs, Stefan Fritz,
Otmar Kornmaier, Ernst
Kenner, Josef Kuppel, Roman Kuppel, Franz Malenk,
Heinrich Renz, Helmut Meyer, Paul Schönenberger,
Werner Streit und Willi Welschinger, die zur
Wiedergründung einer Fußballabteilung innerhalb des Turn-
und Sportvereins die Initiative ergriffen und auch die erste Mannschaft
nominierten.
Idealismus
war groß geschrieben. Ernst Dawid war der erste
Spielführer nach dem Krieg, Franz Deschner
erster Abteilungsleiter. Neun Jahre führte Anton Roth die Abteilung Fußball
innerhalb des Gesamtvereins.
Beim
Clubhausbau des TuS waren es besonders auch die Fußballer, die tatkräftig
mithalfen. Die sportlichen
Erfolge waren abwechselnd. Den Beinamen "Fahrstuhlmannschaft" hatten
die Steißlinger nicht ganz zu unrecht.
Jakob Stauch war für sechs Jahre Abteilungsleiter. Im Jahre 1969 übernahm Karl
Renner für zwei Jahre die
Abteilungsführung. Edgar Preiser wurde am 06.03.1971
zum neuen Abteilungsleiter der Fußballabteilung gewählt.
Als Rektor und begeisterter Sportler ist er dieser Aufgabe – auch nach der
Trennung und der nachfolgenden
Neugründung des Fußballvereins im Jahre 1976 treu geblieben. Seine Verdienste
im Aufbau des neugegründeten
Vereins und beim Clubheimbau sind nicht zu beschreiben.
Am 11.
Juni 1976 kamen 77 Personen, eine stattliche Zahl, ins Gasthaus
"Krone" zur Gründungsversammlung des FC Steißlingen e.V.
Einstimmig gewählt wurden der 1. Vorsitzende Edgar Preiser,
sein Stellvertreter August Walz, Schriftführer Jürgen
Garschke, Kassier Erwin Kallabis,
Jugendleiter Willi Schweizer, Spielausschussvorsitzender Wolfgang Steinebrunner,
sowie die Beisitzer Jakob Stauch, Karl Renner und Gerold Benzinger.
Zur Saison 1976/77 erschienen die ersten Clubnachrichten, verfasst von Erwin Kallabis. Die 1. Mannschaft spielte
nach dem Aufstieg in der B-Klasse See Staffel 1 (heutige Kreisliga A) unter dem
Trainer Rolf Kürbis.
Zum Duschen und Umkleiden mussten die Mannschaften in die Seeblickhalle bzw. in
die Schule gehen.
Zu Spielersitzungen traf man sich dienstags nach dem Training im Gasthaus
"Linde" und donnerstags im Gasthaus
"Sonne", sonntags nach den Verbandsspielen im "Cafe Schinderhannes". Trainiert wurde auf dem "alten
Sportplatz"
im Mesenhag. Das Elektro-Geschäft Hertrich
und das Baugeschäft Zimmermann stellten uns je 3 Scheinwerfer
kostenlos zur Verfügung, damit abends trainiert werden konnte.
Erwähnt sei noch die Eintragung ins Vereinsregister am 19.11.1976. Das
sogenannte Gründungsfest des FC Steißlingen
fand am 31.10.1976 in der Baptist-Kolb-Hütte statt.
1977 ging es sportlich wie finanziell beim FC Steißlingen weiter bergauf. Die
1. Mannschaft behauptete sich in ihrer Spielklasse, die A-Jugend wurde Meister
und die C-Jugend Vizemeister. Horst Vochazer war ab
1976 für die Alten
Herren zuständig. Dies war mit vielen Erfolgen und guter Kameradschaft
verbunden. So geschah es, dass am selben
Tag eine Mannschaft in Markdorf den ersten Platz erreichte, und die andere
Abteilung in Singen das Turnier gewann.
In der Saison 1978/79 spielte erstmals eine 3. Mannschaft in der Verbandsrunde.
Am 10.06.1979 ist Einweihung des zweiten Sportplatzes im Mindlestal.
Unter dem neuen Trainer Armin Truckenbrod
wird die Mannschaft in der Saison 1979/80 Vizemeister. Die A-Jugend wurde mit
32:0 Punkten und mit 69:13 Toren
Meister und damit Aufsteiger in die Bezirksstaffel.
Ab der Saison 1980/81 spielt erstmals eine Damen-Mannschaft unter ihrem Trainer
Hans-Peter Binder in der
Verbandsrunde mit. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf rund 380 gestiegen,
davon mehr als 100 Jugendliche.
Zwei besondere Ereignisse bringen das Jahr 1981 dem FC Steißlingen. Mit ihrem
Trainer Armin Truckenbrod wird die 1. Mannschaft
Meister der Kreisliga A und somit Aufsteiger in die Bezirksliga und am Freitag,
den 13.11.1981 ist die
Einweihung des neuen Clubheimes, welche überschattet war von einem schweren
Autounfall, bei dem unser Spieler
Volker Brandt ums Leben kam.
zurück zum Anfang
Nach
internen Diskussionen über den Bau eines Clubheimes beriet Ende 1977 der FC
Steißlingen erstmals mit Architekt
Leo Maier aus Stockach. Am 05.04.1978 stellte der FC beim
Bürgermeisteramt Steißlingen einen Antrag auf Überlassung
eines Grundstücks im Mindlestal zum Bau eines
Clubheimes.
Die Gemeinde Steißlingen stellt dem FC Grund und Boden zum Bau eines Clubheimes
zur Verfügung. Die FC-Vorstandschaft
ist einstimmig für einen Bau in den Hang hinein (jetziger Standort). Die
Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat wollen
eine rasche und bestmögliche Lösung anstreben und sagt Zuschuss zu. Am
26.04.1980 wird im Rahmen einer
Vorstandsitzung Architekt Maier beauftragt neue Pläne anzufertigen und die
Baugenehmigung zu beantragen.
Am 20.08.1980 findet im Beisein von Bürgermeister Artur Ostermaier und dem
Gemeinderat, sowie zahlreichen Mitgliedern und Freunden des Vereins der
berühmte Spatenstich statt. Am 17.03.1981 ist Richtfest, das aber erst am
28.03.1981 mit
dem Richtfest-Essen in der "Schleuderklause" der Firma Tröndle
stattfand.
Unter der Leitung von Edgar Preiser und Ekkehard Wernert haben nahezu 100 Mitglieder an diesem Bau
gearbeitet, davon
20 Mitglieder mit 100 bis nahezu 600 freiwilligen Arbeitsstunden. Ingesamt wurden über 15.000 (!) freiwillige Arbeitsstunden
geleistet. Die reine Bauzeit betrug 12 Monate. Das Baugeschäft Zimmermann
stellte uns einen verantwortlichen Mann ab.
In der Saison 1981/82 kann die 1. Mannschaft die Klasse halten; ein Jahr später
steigt man unter Trainer Helmut Grammel jedoch ab.
1983 wurde ein großes Fest anlässlich "75 Jahre Fußball in
Steißlingen" gefeiert. Die Festschrift wurde redaktionell von Heinz Sauer
bearbeitet. Er ist es auch, der den Verein über viele Jahre hinweg in der
Öffentlichkeit mit seiner Pressearbeit darstellt.
Der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga gelingt 1983/84 unter Rainer
Lammer, ehe man nach nur einjährigem Gastspiel wieder in die Kreisliga A
absteigen muss. Die 3. Mannschaft erreicht 1984/85 mit dem Trainerduo Klaus Korherr und Jürgen Breinlinger die Meisterschaft. In den
Jahren von 1985 bis 1989, die durch viele Trainerwechsel geprägt waren,
konnte die 1. Mannschaft vordere Plätze belegen. In der Saison 1990/1991 holte
sich die 2. Mannschaft betreut von Klaus Korherr den
Meistertitel. Von 1989 an rutschte die 1. Mannschaft kontinuierlich in die
unteren Regionen der Tabelle ab, was 1992 mit dem Abstieg in die Kreisliga B
resultierte.
Am 10. Juni 1992 wurde Edgar Preiser nach 25 Jahren
1. Vorsitzende des FC Steißlingen verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden
ernannt. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Jürgen Garschke
gewählt.
Unter Trainer Erwin Renner gelang 1992/93 mit imposantem Punkt- und
Torverhältnis der Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Wolfgang Kleber übernahm
ab 1993 die Verantwortung für die 1. Mannschaft. 1994/95 gelang der 2.
Mannschaft der Aufstieg in die Kreisliga B.
Am 16. Juli 1995 feierte man die Einweihung der neuen Sporthalle. In einem
Freundschaftsspiel gegen den von Johan Neeskens
trainierten FC Singen 04, wurde das Reservespielfeld in Betrieb genommen. Zu
diesem Anlass erschien zum ersten Mal unser Stadionheft "Anpfiff".
Die Ära von Trainer Kleber endete 1996 mit der Vizemeisterschaft, nach dem in den
zwei Jahren zuvor jeweils ein dritter Platz erzielt werden konnte. Seine
Nachfolge trat Bernd Stobeck an. Unter seiner Regie
verpasste man 1997 wegen des schlechteren Torverhältnis nur um haaresbreite die Meisterschaft. 1998 gab es wieder ein
Herzschlagfinale. Vor dem letzten Spieltag lag man mit dem FC Überlingen
punktgleich und torgleich vorne. Steißlingen gewann zwar mit 5:0, aber
Überlingen siegte mit 7:1 Toren und wurde somit Meister.
Sportlich mitgeprägt wurde die zweite Hälfte der 90er Jahre durch den
Ausnahme-Fußballer Nedzad Pandzic.
Führungswechsel beim FC Steißlingen! Nach sechs Jahren als Vorsitzender gab
Jürgen Garschke sein Amt ab. Sein Nachfolger wird
Wolfgang Seliger.
1999 verließ Bernd Stobeck den FC Steißlingen,
eine Persönlichkeit, die viele bleibende Eindrücke hinterließ. Nachfolger wurde
Ralf Schwer in der Funktion des Spielertrainers. Die B-Jugend wird Meister der Bezirkstaffel und steigt in die Verbandsstaffel auf.
Nach langen Diskussionen, vielen Recherchen und reiflicher Überlegung wurde im
November 1999 der Förderverein FC Steißlingen e.V. gegründet. Die
Gründungsversammlung fand im Clubheim statt. Als Vorsitzender wählte die
Versammlung Hans-Peter Binder.
Durch einen unnötigen Vorfall in der Saison 1999/2000, wegen falschen Einsetzens
eines Spielers, wurde der 1. Mannschaft im Oktober alle gewonnenen Punkte durch
den Verband abgezogen. Durch einen guten Zusammenhalt konnte zum Saisonende
doch noch der fünften Tabellenplatz belegt werden. Im darauffolgenden Jahr
erreichte man den dritten Tabellenplatz. Die 2. Mannschaft wurde 2000/2001
Meister der Kreisliga C. Unter der Führung von Jürgen Gorgs
wurden alle Spiele gewonnen und ein traumhaftes Torverhältnis von 104 : 16
Toren erzielt.
Unter Wolfgang Stolpa werden in der Saison 2001/2002
8 Spieler aus der A-Jugend in die 1. Mannschaft integriert. Das neuformierte
Team erreicht auf Anhieb einen hervorragenden vierten Tabellenplatz. Die
Vorrunde der Saison 2002/2003 verlief für die 1. Mannschaft unerwartet
schlecht. In der Rückrunde steigerte sich die Mannschaft und erreichte
letztendlich einen akzeptablen 6. Tabellenplatz.
Die Jahre 2003 bis 2005 - Aufstieg in die Bezirksliga
Wolfgang Stolpa verlässt den Verein, da er ein Angebot als Trainer des FC Radolfzell annimmt. Neuer Trainer in der Saison 2003/04 beim FC Steißlingen wird Helmut Wunderlich, der schon bei einigen Vereinen erfolgreiche Arbeit geleistet hat. Die gesamte Saison wird geprägt vom Zweikampf um die Spitzenposition mit den Spaniern von CFE Independiente Singen. Durch die Verstärkungen in der Winterpause mit Rüdiger Renner (SV Orsingen-Nenzingen) sowie Ulf Bowien und Rene Müller aus Nordhessen, unterstreicht man nochmal den Anspruch auf den Meistertitel. Das Kopf-an-Kopf-Rennen können die Spanier schlussendlich mit einem Sieg im letzten Spiel in Volkertshausen für sich entscheiden. Als Zweitplatzierter ging es in die Relegation. In einem dramatischen Spiel konnte man in sprichwörtlich letzter Minute noch einen 4:3 Sieg beim TSV Aach-Linz erringen. Da nun Aach-Linz in der zweiten Begegnung überraschend beim I-Team des FC Konstanz gewinnen konnte, würde schon ein Unentschieden in der alles entscheidenden Partie Zuhause gegen den FC Konstanz ausreichen. Konstanz konnte Mitte der ersten Halbzeit in einem ausgeglichenen Spiel in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit ließen sich die Gäste nicht mehr in Bedrängnis bringen und gewannen letztendlich verdient mit 4:0. Bei der Jugend sorgt die C-Jugend mit dem Gewinn der Meisterschaft für positive Schlagzeilen. Für die Saison 2004/05 war die Zielsetzung bei der Ersten Mannschaft eindeutig: "Meisterschaft". Im Verlauf der Vorrunde kristallisierten sich der VfR Engen, der FC Hilzingen sowie der starke Aufsteiger aus Bankholzen-Moos als die Mitkonkurrenten auf den Titel heraus. In die Rückrunde ging man Punktgleich und mit nur einem Tor Vorsprung auf den VfR Engen. Mit soliden Leistungen konnte man die meisten Begegnungen für sich entscheiden, während die gesamte Konkurrenz des öfteren patzte. Am fünftletzten Spieltag konnte man den Vorsprung mit einem 4:1 Auswärtssieg in Engen auf acht Punkte ausbauen. Schon einen Spieltag später sicherte man sich mit einem 5:0 Sieg über den SV Volkertshausen bei gleichzeitigem Ausrutscher des VfR Engen in Riedheim vorzeitig die Meisterschaft. Das große Ziel "Aufstieg in die Bezirksliga" war nach 12 Jahren in denen man vier mal Vizemeister und vier mal Dritter wurde endlich erreicht. Die 2. Mannschaft erreichte in einer starken Kreisliga B Staffel den beachtlichen 5. Tabellenplatz.