Chronik

Vereinsgeschichte: Fußball in Steißlingen bis zur Gründung des FC im Jahre 1976

Gründung und Anfänge des FC Steißlingen e.V.

Clubheim-Bau 1980/1981 

Die Jahre 2003 bis 2005 - Aufstieg in die Bezirksliga

 

Vereinsgeschichte: Fußball in Steißlingen bis zur Gründung des FC im Jahre 1976

Wahrscheinlich wurde schon um 1908 ein Fußballverein gegründet. Als sicher gilt aber, dass schon vor 1907
in Steißlingen der neuen Sportart gehuldigt wurde. Bilder vor dem Ersten Weltkrieg gibt es, auf denen Steißlinger Mannschaften abgebildet sind. So war in der früheren Friseurstube des Ernst Maurer eine Mannschaft zu sehen,
auf der er und sein Bruder Karl als Spieler und als Schiedsrichter sichtbar sind.

Zwei Berichte aus dieser Zeit sind auch für den heutigen Leser noch interessant:

"Freie Stimme" Radolfzell

            Steißlingen, 10. April (Sport). Der hiesige "Deutschlandbund" beabsichtigt
            am nächsten Sonntag bei günstiger Witterung mit seiner Fußballmannschaft
            ein Wettspiel mit dem Fußballklub Worblingen auszutragen. Der Spielplatz,
            welchen Herr Baron von Stotzingen zur Verfügung gestellt hat, ist sehr schön
            hergerichtet; es dürften dem hiesigen Publikum ein interessantes Spiel vor-
            geführt werden. Das Schiedsrichteramt vertritt Herr Friseur Maurer von hier.
            Anfang punkt 3 Uhr.

Protokoll des Schriftführers Julius Streit

            ..."Die erste und zweite Fußballmannschaft wurde am 28. September 1913 von
            Herrn Benzinger (einer der ersten Hobbyfotografen in Steißlingen) aufgenommen.
            Das Bild soll im Clublokal "Adler" Nebenzimmer seinen Platz finden. – Am
            5. Oktober wurde ein Wettspiel gegen Böhringen ausgetragen, das die Steißlinger
            Fußballmannschaft mit 3:1 gewann. Das Spiel musste wegen eines Zwistes unter-
            brochen werden..."

Nach dem Ersten Weltkrieg kam es bestimmt zur Wiedergründung eines Fußballclubs. Leider waren in jener Zeit die Vereinsphasen von politischen Gruppierungen bestimmt. Der Turnverein war völkisch und liberal, der Fußballclub "sozialistisch". Vorstand war der Maurermeister Johann Kraus, der auch eine Kraftsportabteilung gründete.

Ein weiterer Zeitungsbericht:

Stockacher Tagblatt – Nellenburger Bote Nr. 41 vom 19.02.1920

            Steißlingen, 17. Febr. Gestern abend hielt der hiesige Fußballclub im
            schön geschmückten Saale zur alten Post eine Fastnachtsfeier mit
            Tanzbelustigung ab, welche gut besucht war und einen schönen
            Verlauf nahm. Im Namen des Vorstandes hieß Schriftführer Alfons Öxle
            die Anwesenden herzlich willkommen, worauf einige lustige Theater-
            stücke und Couplets vorgetragen wurden, welche großen Beifall fanden.
            Zum Schlusse winkte noch ein Tänzchen. Hipp, hipp, hurra!

Später gründete Kaplan Reiter in Steißlingen als sogenanntes Gegengewicht im Jahre 1929 einen neuen
Fußballclub mit dem Namen DJK. Einige Mitglieder der damaligen Zeit: Heinrich Maier, Friedrich Maier,
Walter und Adolf Bücheler, Stefan Fritz. Alfons Öxle, Johann Klotz, Josef Kuppel, Alfons Biedermann,
um nur einige zu nennen, gehörten zum erstgenannten  Verein. Die damaligen Möglichkeiten und
Transportmittel die den Spielern zur Verfügung standen waren sehr bescheiden. Meist per Fuß oder
Fahrrad, selten mit der Eisenbahn musste an des Spielpartners Ort angereist werden.

Auch die Geschichte der Sportplätze ist interessant. Der erste Sportplatz war die alte Gemeindekiesgrube
"auf dem Seebühl", in der Nähe der heutigen Seeblickhalle. Dann wurde auf einer Wiese im Seeried
(Spinnerwiese) gekickt. Im Schalmenried war Sportplatz Nr. Drei, und als vierte Station, vor dem jetzigen
Sportareal "Mindlestal", ist auch noch der "alte Postacker" im Brühl an der heutigen Friedhofstraße aufgeführt.

Der zweite Abschnitt im sportlichen Leben des Fußballs in der Gemeinde Steißlingen war getragen von ein
paar Idealisten, die dann im Jahre 1933 auch noch ihren geliebten Sport durch Auflösung des Vereins
"an den Nagel hängen" mussten.

Steißlingen war eine Turnerhochburg, zu der sich dann der Handballsport als gute Ergänzung anbot. Im
Dritten Reich und auch die ersten vier Jahre nach Kriegsschluss war Fußball nur ein "Traum" der alten
Freunde dieses Sports. Im Jahre 1949 waren es dann Franz Deschner, Ernst  Dawid, Franz Dorer, Ernst
Deschner, Helmut Dragunski, Emit Haut, Hans Gruber, Anton Fuchs, Stefan Fritz, Otmar Kornmaier, Ernst
Kenner, Josef Kuppel, Roman Kuppel, Franz Malenk, Heinrich Renz, Helmut Meyer, Paul Schönenberger,
Werner Streit und Willi Welschinger, die zur Wiedergründung einer Fußballabteilung innerhalb des Turn-
und Sportvereins die Initiative ergriffen und auch die erste Mannschaft nominierten.

Idealismus war groß geschrieben. Ernst Dawid war der erste Spielführer nach dem Krieg, Franz Deschner
erster Abteilungsleiter. Neun Jahre führte Anton Roth die Abteilung Fußball innerhalb des Gesamtvereins.

Beim Clubhausbau des TuS waren es besonders auch die Fußballer, die tatkräftig mithalfen. Die sportlichen
Erfolge waren abwechselnd. Den Beinamen "Fahrstuhlmannschaft" hatten die Steißlinger nicht ganz zu unrecht.
Jakob Stauch war für sechs Jahre Abteilungsleiter. Im Jahre 1969 übernahm Karl Renner für zwei Jahre die
Abteilungsführung. Edgar Preiser wurde am 06.03.1971 zum neuen Abteilungsleiter der Fußballabteilung gewählt.
Als Rektor und begeisterter Sportler ist er dieser Aufgabe – auch nach der Trennung und der nachfolgenden
Neugründung des Fußballvereins im Jahre 1976 treu geblieben. Seine Verdienste im Aufbau des neugegründeten
Vereins und beim Clubheimbau sind nicht zu beschreiben. 

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Gründung und Anfänge des FC Steißlingen e.V.

Am 11. Juni 1976 kamen 77 Personen, eine stattliche Zahl, ins Gasthaus "Krone" zur Gründungsversammlung des FC Steißlingen e.V.
Einstimmig gewählt wurden der 1. Vorsitzende Edgar Preiser, sein Stellvertreter August Walz, Schriftführer Jürgen
Garschke, Kassier Erwin Kallabis, Jugendleiter Willi Schweizer, Spielausschussvorsitzender Wolfgang Steinebrunner,
sowie die Beisitzer Jakob Stauch, Karl Renner und Gerold Benzinger.
Zur Saison 1976/77 erschienen die ersten Clubnachrichten, verfasst von Erwin Kallabis. Die 1. Mannschaft spielte
nach dem Aufstieg in der B-Klasse See Staffel 1 (heutige Kreisliga A) unter dem Trainer Rolf Kürbis.
Zum Duschen und Umkleiden mussten die Mannschaften in die Seeblickhalle bzw. in die Schule gehen.
Zu Spielersitzungen traf man sich dienstags nach dem Training im Gasthaus "Linde" und donnerstags im Gasthaus
"Sonne", sonntags nach den Verbandsspielen im "Cafe Schinderhannes". Trainiert wurde auf dem "alten Sportplatz"
im Mesenhag. Das Elektro-Geschäft Hertrich und das Baugeschäft Zimmermann stellten uns je 3 Scheinwerfer
kostenlos zur Verfügung, damit abends trainiert werden konnte.
Erwähnt sei noch die Eintragung ins Vereinsregister am 19.11.1976. Das sogenannte Gründungsfest des FC Steißlingen
fand am 31.10.1976 in der Baptist-Kolb-Hütte statt.
1977 ging es sportlich wie finanziell beim FC Steißlingen weiter bergauf. Die 1. Mannschaft behauptete sich in ihrer Spielklasse, die A-Jugend wurde Meister und die C-Jugend Vizemeister. Horst Vochazer war ab 1976 für die Alten
Herren zuständig. Dies war mit vielen Erfolgen und guter Kameradschaft verbunden. So geschah es, dass am selben
Tag eine Mannschaft in Markdorf den ersten Platz erreichte, und die andere Abteilung in Singen das Turnier gewann.
In der Saison 1978/79 spielte erstmals eine 3. Mannschaft in der Verbandsrunde.
Am 10.06.1979 ist Einweihung des zweiten Sportplatzes im Mindlestal. Unter dem neuen Trainer Armin Truckenbrod
wird die Mannschaft in der Saison 1979/80 Vizemeister. Die A-Jugend wurde mit 32:0 Punkten und mit 69:13 Toren
Meister und damit Aufsteiger in die Bezirksstaffel.
Ab der Saison 1980/81 spielt erstmals eine Damen-Mannschaft unter ihrem Trainer Hans-Peter Binder in der
Verbandsrunde mit. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf rund 380 gestiegen, davon mehr als 100 Jugendliche.
Zwei besondere Ereignisse bringen das Jahr 1981 dem FC Steißlingen. Mit ihrem Trainer Armin Truckenbrod wird die 1. Mannschaft Meister der Kreisliga A und somit Aufsteiger in die Bezirksliga und am Freitag, den 13.11.1981 ist die
Einweihung des neuen Clubheimes, welche überschattet war von einem schweren Autounfall, bei dem unser Spieler
Volker Brandt ums Leben kam.

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Clubheim-Bau 1980/1981

Nach internen Diskussionen über den Bau eines Clubheimes beriet Ende 1977 der FC Steißlingen erstmals mit Architekt
Leo Maier aus Stockach. Am 05.04.1978 stellte der FC beim Bürgermeisteramt Steißlingen einen Antrag auf Überlassung
eines Grundstücks im Mindlestal zum Bau eines Clubheimes.
Die Gemeinde Steißlingen stellt dem FC Grund und Boden zum Bau eines Clubheimes zur Verfügung. Die FC-Vorstandschaft
ist einstimmig für einen Bau in den Hang hinein (jetziger Standort). Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat wollen
eine rasche und bestmögliche Lösung anstreben und sagt Zuschuss zu. Am 26.04.1980 wird im Rahmen einer
Vorstandsitzung Architekt Maier beauftragt neue Pläne anzufertigen und die Baugenehmigung zu beantragen.
Am 20.08.1980 findet im Beisein von Bürgermeister Artur Ostermaier und dem Gemeinderat, sowie zahlreichen Mitgliedern und Freunden des Vereins der berühmte Spatenstich statt. Am 17.03.1981 ist Richtfest, das aber erst am 28.03.1981 mit
dem Richtfest-Essen in der "Schleuderklause" der Firma Tröndle stattfand.
Unter der Leitung von Edgar Preiser und Ekkehard Wernert haben nahezu 100 Mitglieder an diesem Bau gearbeitet, davon
20 Mitglieder mit 100 bis nahezu 600 freiwilligen Arbeitsstunden. Ingesamt wurden über 15.000 (!) freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Die reine Bauzeit betrug 12 Monate. Das Baugeschäft Zimmermann stellte uns einen verantwortlichen Mann ab.
In der Saison 1981/82 kann die 1. Mannschaft die Klasse halten; ein Jahr später steigt man unter Trainer Helmut Grammel jedoch ab.
1983 wurde ein großes Fest anlässlich "75 Jahre Fußball in Steißlingen" gefeiert. Die Festschrift wurde redaktionell von Heinz Sauer bearbeitet. Er ist es auch, der den Verein über viele Jahre hinweg in der Öffentlichkeit mit seiner Pressearbeit darstellt.
Der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga gelingt 1983/84 unter Rainer Lammer, ehe man nach nur einjährigem Gastspiel wieder in die Kreisliga A absteigen muss. Die 3. Mannschaft erreicht 1984/85 mit dem Trainerduo Klaus Korherr und Jürgen Breinlinger die Meisterschaft. In den Jahren von 1985 bis 1989, die durch viele Trainerwechsel geprägt waren,  konnte die 1. Mannschaft vordere Plätze belegen. In der Saison 1990/1991 holte sich die 2. Mannschaft betreut von Klaus Korherr den Meistertitel. Von 1989 an rutschte die 1. Mannschaft kontinuierlich in die unteren Regionen der Tabelle ab, was 1992 mit dem Abstieg in die Kreisliga B resultierte.
Am 10. Juni 1992 wurde Edgar Preiser nach 25 Jahren 1. Vorsitzende des FC Steißlingen verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Jürgen Garschke gewählt.
Unter Trainer Erwin Renner gelang 1992/93 mit imposantem Punkt- und Torverhältnis der Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Wolfgang Kleber übernahm ab 1993 die Verantwortung für die 1. Mannschaft. 1994/95 gelang der 2. Mannschaft der Aufstieg in die Kreisliga B.
Am 16. Juli 1995 feierte man die Einweihung der neuen Sporthalle. In einem Freundschaftsspiel gegen den von Johan Neeskens trainierten FC Singen 04, wurde das Reservespielfeld in Betrieb genommen. Zu diesem Anlass erschien zum ersten Mal unser Stadionheft "Anpfiff".
Die Ära von Trainer Kleber endete 1996 mit der Vizemeisterschaft, nach dem in den zwei Jahren zuvor jeweils ein dritter Platz erzielt werden konnte. Seine Nachfolge trat Bernd Stobeck an. Unter seiner Regie verpasste man 1997 wegen des schlechteren Torverhältnis nur um haaresbreite die Meisterschaft. 1998 gab es wieder ein Herzschlagfinale. Vor dem letzten Spieltag lag man mit dem FC Überlingen punktgleich und torgleich vorne. Steißlingen gewann zwar mit 5:0, aber Überlingen siegte mit 7:1 Toren und wurde somit Meister.
Sportlich mitgeprägt wurde die zweite Hälfte der 90er Jahre durch den Ausnahme-Fußballer Nedzad Pandzic.
Führungswechsel beim FC Steißlingen! Nach sechs Jahren als Vorsitzender gab Jürgen Garschke sein Amt ab. Sein Nachfolger wird Wolfgang Seliger.
1999  verließ Bernd Stobeck den FC Steißlingen, eine Persönlichkeit, die viele bleibende Eindrücke hinterließ. Nachfolger wurde Ralf Schwer in der Funktion des Spielertrainers. Die B-Jugend wird Meister der Bezirkstaffel und steigt in die Verbandsstaffel auf.
Nach langen Diskussionen, vielen Recherchen und reiflicher Überlegung wurde im November 1999 der Förderverein FC Steißlingen e.V. gegründet. Die Gründungsversammlung fand im Clubheim statt. Als Vorsitzender wählte die Versammlung Hans-Peter Binder.
Durch einen unnötigen Vorfall in der Saison 1999/2000, wegen falschen Einsetzens eines Spielers, wurde der 1. Mannschaft im Oktober alle gewonnenen Punkte durch den Verband abgezogen. Durch einen guten Zusammenhalt konnte zum Saisonende doch noch der fünften Tabellenplatz belegt werden. Im darauffolgenden Jahr erreichte man den dritten Tabellenplatz. Die 2. Mannschaft wurde 2000/2001 Meister der Kreisliga C. Unter der Führung von Jürgen Gorgs wurden alle Spiele gewonnen und ein traumhaftes Torverhältnis von 104 : 16 Toren erzielt.
Unter Wolfgang Stolpa werden in der Saison 2001/2002 8 Spieler aus der A-Jugend in die 1. Mannschaft integriert. Das neuformierte Team erreicht auf Anhieb einen hervorragenden vierten Tabellenplatz. Die Vorrunde der Saison 2002/2003 verlief für die 1. Mannschaft unerwartet schlecht. In der Rückrunde steigerte sich die Mannschaft und erreichte letztendlich einen akzeptablen 6. Tabellenplatz.

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Die Jahre 2003 bis 2005 - Aufstieg in die Bezirksliga

Wolfgang Stolpa verlässt den Verein, da er ein Angebot als Trainer des FC Radolfzell annimmt. Neuer Trainer in der Saison 2003/04 beim FC Steißlingen wird Helmut Wunderlich, der schon bei einigen Vereinen erfolgreiche Arbeit geleistet hat. Die gesamte Saison wird geprägt vom Zweikampf um die Spitzenposition mit den Spaniern von CFE Independiente Singen. Durch die Verstärkungen in der Winterpause mit Rüdiger Renner (SV Orsingen-Nenzingen) sowie Ulf Bowien und Rene Müller aus Nordhessen, unterstreicht man nochmal den Anspruch auf den Meistertitel. Das Kopf-an-Kopf-Rennen können die Spanier schlussendlich mit einem Sieg im letzten Spiel in Volkertshausen für sich entscheiden. Als Zweitplatzierter ging es in die Relegation. In einem dramatischen Spiel konnte man in sprichwörtlich letzter Minute noch einen 4:3 Sieg beim TSV Aach-Linz erringen. Da nun Aach-Linz in der zweiten Begegnung überraschend beim I-Team des FC Konstanz gewinnen konnte, würde schon ein Unentschieden in der alles entscheidenden Partie Zuhause gegen den FC Konstanz ausreichen. Konstanz konnte Mitte der ersten Halbzeit in einem ausgeglichenen Spiel in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit ließen sich die Gäste nicht mehr in Bedrängnis bringen und gewannen letztendlich verdient mit 4:0. Bei der Jugend sorgt die C-Jugend mit dem Gewinn der Meisterschaft für positive Schlagzeilen. Für die Saison 2004/05 war die Zielsetzung bei der Ersten Mannschaft eindeutig: "Meisterschaft". Im Verlauf der Vorrunde kristallisierten sich der VfR Engen, der FC Hilzingen sowie der starke Aufsteiger aus Bankholzen-Moos als die Mitkonkurrenten auf den Titel heraus. In die Rückrunde ging man Punktgleich und mit nur einem Tor Vorsprung auf den VfR Engen. Mit soliden Leistungen konnte man die meisten Begegnungen für sich entscheiden, während die gesamte Konkurrenz des öfteren patzte. Am fünftletzten Spieltag konnte man den Vorsprung mit einem 4:1 Auswärtssieg in Engen auf acht Punkte ausbauen. Schon einen Spieltag später sicherte man sich mit einem 5:0 Sieg über den SV Volkertshausen bei gleichzeitigem Ausrutscher des VfR Engen in Riedheim vorzeitig die Meisterschaft. Das große Ziel "Aufstieg in die Bezirksliga" war nach 12 Jahren in denen man vier mal Vizemeister und vier mal Dritter wurde endlich erreicht. Die 2. Mannschaft erreichte in einer starken Kreisliga B Staffel den beachtlichen 5. Tabellenplatz.

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